anzeige
"nationales Denken" wieder angebracht?
Seite: 1 2 3 4
| Autor | Beitrag |
|
d4rkwolf 16.12.05 - 21:27:32 Uhr |
Wenn ich mir die ersten Posts in diesem Thread durchlese habe ich das Gefühl ihr verwechselt euer "nationalistisches denken" mit Patriotismus! Patriotismus (Vaterlandsliebe) ist völlig ok und auch wichtig. "Nationalistisches denken" ist imho Gift für jede zivilisierte Gesellschaft. Ich verstehe nicht, wie man auf die Idee kommen kann, dass Menschen aus anderen Ländern "minderwertig" seien. Zeigt mir mal einen sog. "Neo Nazi", der nicht schon mal Urlaub im Ausland gemacht hat, oder der nur Kleidung trägt, die in Deutschland produziert wurde, oder Nahrungsmittel kauft, die in Deutschland hergestellt worden sind oder... eben. es wäre nicht möglich und das ist auch gut so. Denn wenn günstige produkte, zb. Elektronik aus Korea oder Kleidung aus China nicht über den internationalen Markt importiert würden, wären wir alle, egal wie wir denken, völlig aufgeschmissen. Nichtsdestotrotz leben in Deutschland viele menschen, die unseren Staat - und jeden einzelnen Steuerzahler - täglich ausnutzen. Das Problem in Deutschland liegt nicht in Ausländern oder andersdenkenden Menschen, das Problem liegt im unsozialen Verhalten der Menschen und jedem "nationalistisch denkenden" Menschen, der paradoxer Weise "auf diesen Staat scheißt", den wir mit harten Arbeit und Zusammenhalt aus den Trümmern des Dritten Reiches wieder aufgebaut haben. |
|
franziskaner06 02.02.06 - 19:37:00 Uhr |
Ich persönlich halte auch nicht viel von der Bezeichnung "nationales Denken". Dennoch steckt meiner Meinung nach ein vernünftiger Gedanke dahinter. Es soll ja schlicht und ergreifend sagen "deutsche zuerst". Damit meine ich nicht nur urdeutsche, sondern alle Besitzer eines deutschen Passes. Beispielhaft sind da andere Länden: die USA zum Beispiel haben auch Regeln für die Einfuhr von Wahren aus anderen Länden. An erster Stelle stehen auch da Produkte aus amerikanischen Landen. Ziel ist es wohl die Wirtschaft anzukurbeln, indem man erstmal seinen Landsmännern hilft: Produkte erstmal versucht im Heimatland zu ersteigen, bevor man aufs Ausland zurückgreift. Ich denke, auch du weißt, dass Import schlecht zu bewerten und wenn möglich zu vermeiden ist, ganz einfach, weil auf diese Weise Gelder in das Land exportiert werden. Ich erkläre dies nicht weiter, ich denke du weißt was ich meine. |
|
Abgemeldet 07.02.06 - 15:18:44 Uhr |
also mit dem ueberfliegen merkt man stark, wo die Problematik denkt...die Herren aus dem 2ten 30Jaehrigen krieg haben dafuer gesorgt, das Nationales Denken zunehmend mit den Ansichten der sogenannten Nazis in verbindung gebracht wird. Wir sind Stolz auf unser Land, aber wir haben Probleme es zu zeigen und ganz besonders im kommen ist die negierte Form, Dtl niedermachen. Bemerkt man ja hervorragend an der Jugend (damit sei nicht gesagt das es das erwachsenenwesen nicht macht). aber was soll man den tun Gerade erst vereint scheinen nur die Ostbuerger eine Liebe fuers Land zu haben...wer wollte denn Westgeld und wer wollte denn in den "Westen"? Nur die Ostbuerger...man konnte ganz genau erkennen das die Buerger der BRD auch nicht mehr die gluecklichsten waren...wichtig ist aber der Aspekt das geschichtlich gesehen diese Vereinigung noch nicht lange her ist und somit sind wir noch kein einheitliches Volk (das waere ja toll) und noch dazu kommt der Strom aus den anderen laendern. Wie sollen wir denn etwas entwickeln wenn es schon im Keim halb tot gegossen wird? Schwere Sache und so schwappt das Thema nationales Denken und Liebe zum Vaterland immerwieder mal ueber...aber passieren wird wohl nichts...man hat dieses Land zu oft kaputt gemacht und wir liegen wirklich an der schlechtesten Stelle...immer genau zwischen den Problemen... In diesem Sinne Sir Gibhin |
|
ferrismc 15.02.06 - 13:37:52 Uhr |
es ist egal wie man denkt, nur sollten wir immer interessiert sein, dass es Deutschland gut geht und somit uns. Deshalb bin ich stark gegen die EU. Die EU wurde von Wirtschaftsvertretern errichtet. Sie bringt den normalen Menschen nur Armut und Elend während es der Wirtschaft, die die genug Geld haben , neue Märkte schafft, damit diese noch mehr in ihre Taschen budeln könne und ihre Börsenspielchen getrost fortsetzten können. Guter Börsenkusr, = Massenetlassung. Eine sehr traurige Warheit wie man sieht. Wir sollten den intelligenten Hollöndern und Franzosen danken, dass sie dagegen gestimmt haben und sich nicht von der bodenlose Kipiie Propaganda beindrucken lassen haben. Aber diese LEute werden auch , dass ignorieren udn wieder eine Hintertür vorbereiten, das Schreckgespenst EU Kontroll uns aufzudringen. Ein Land sollte niemals von Brüssel kontrolliert werden. Also Leute, Nein zur EU, nein zu Öffnung der Arbeit in Detuschland, dass aus anderen EU Länder Leute eifnach arbeiten können. Wir haben genug Arbeitslose. Insofern ist national gar nciht gefragt, den CDU , gibt sich ja scheinheilig antional, für mich sind sie nichts als eine Wirtschaftspartei. SPD , auch nicht mehr was sie mal waren. Bleibt nur Grüne doer Linke. Aber von den Linken halt ich persönlich nichts. Sie sind gar nicht so links wie sie tun. |
|
loddo 28.02.06 - 18:00:38 Uhr |
erstmal was zum thema nationalstolz. ich finde es wichtig, dinge die deutschland hervorgebracht anzuerkennen und stolz darauf zu sein. allein, was deutsche alles erfunden haben: den buchdruck, das auto, den düsenantrieb und vieles mehr. natürlich können wir nicht stolz auf unsere geschichte sein, aber genauso wenig sind wir dafür verantwortlich zu machen, wie es heute in einigen teilweise (!) intolleranten europäischen ländern noch immer der fall ist (großbritannien==>prinz harry ...) Wir müssen nach vorne schaun und auch mal bedenken, was wir nach der grausamen ns-zeit aus uns gemacht haben. was wir aus den trümmern errichten haben, eine starke, sozial geprägte Repubklik. Natürlich gibt es Probleme wie Arbeitslose und Steruererhöhungen etc. aber wo gibt es das nich? Deshalb verurteile ich auch alle die ständig am jammern sind und erzählen wie schlecht es uns doch geht und sagen, es gäbe nix auf das man stolz sein kann. oh, es geht uns so verdammt gut, vielen wahrscheinlich viel zu gut als ob sie beurteilen könnten, wie schlimm menschen in anderen ländern dran sind. Und genau deshalb reicht es auch nicht mehr auf das eigene Wohl, bzw. auf das Wohl Deutschschlands bedacht zu sein. Die Bedeutung einer Vereinigung wie der EU wird deshalb oft völlig unterschätzt. Sie wurde zwar auf wirtschaftlicher Basis gegründet, das inzwischen aber vielmehr Europäische Integration das Kernthema der EU ist, sollte jedem bewusst sein. ´ Außerdem sollte man sich doch etwas genauer mit dem Komplex EU auseinandersetzen, bevor man behauptet, die Länder werden von Brüssel regiert. Die Union verpflichtet sich lediglich die Achtung der Menschenwürde, der Freiheit, Demokratie, der Gleichheit und der Rechtsstaatlichkeit zu sichern. Darüber hinaus bringt die abgestimmte Wirtschaftspolitik gerade für entwicklngsschwächere Länder Vorteil mit sich. Regiert werden die Länder weiterhin von ihren Staatsoberhäuptern und Regierungen, ich finde es kann nicht falsch sein allgemeine Interessen gemeinsam zu verfolgen. Und dann ist es auch durchaus berechtigt stolz auf das geleistete zu sein. |
|
Apeman 28.02.06 - 19:35:49 Uhr |
Ich denke, dass patriotismus in MAßEN und nicht in MASSEN eine Sache ist, die ein Land zum überleben benötogt. Würden den Vertretern aus der Wirtschaft Deutschland etwas mehr am Herzen liegen, so würden garantiert weniger Firmen ins Ausland gehen. Deutschland ist nunmal ein Land, auf das man stolz sein kann. Wir haben viele Bedeutende Erfindungen in der Vergangenheit gemacht und werden diese auch in der Zukunft machen. Ein Beispiel dafür ist z.B. der Binärcomputer. Allerdings sollte man es mit dem Nationalstolz nicht übertreiben, wie es zum Beispiel viele Amerikaner tun. Das macht die Menschen wieder zu Ameisen, die nur auf ihren "Führer" hören und seine Befehle ausführen. Meiner Ansicht nach ist Patriotismus/Nationalstolz im Staat so etwas wie das Salz in der Suppe. Ohne schmeckt sie nicht, mit zu viel auch nicht. |
|
loddo 01.03.06 - 15:37:31 Uhr |
ja, durchaus treffender vergleich! |
|
Abgemeldet 11.02.09 - 15:56:07 Uhr |
Hallo! Also ich muss sagen,ich bin zu diesem Thema etwas zweigespalten.Ich muss jenen zustimmen,die hier schreiben,Nationaldenken habe etwas mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl und einer Verbundenheit zu seinem Land zu tun. Schließlich habe auch ich während der WM mitgefeiert,wenn Deutschland ein Tor geschossen hat oder so...Sicher ist das nicht das Einzige,was damit gemeint ist,aber ich finde,es ist ein ganz passendes Beispiel. Wenn jemand sagt er sei stolz in Deutschland zu leben,kann ich das vielleicht auch noch verstehen...Nur die Aussage stolz ein Deutscher/eine Deutsche zu sein kann ich nicht mittragen. Ich bin in vielen Dingen auch froh,in Deutschland zu leben aber für die Tatsache,dass ich Deutsche bin,kann ich nichts und genauso wenig habe ich etwas dafür getan. Es ist Zufall,wer in welchem Land und in welcher Familie geboren wird.Aber was solls...muss ja jeder selbst wissen... |
|
Tblue 11.02.09 - 16:19:26 Uhr |
[OT] Wow, du hast ein drei Jahre altes Thema ausgegraben! [/OT]_____________ ax86.net weblog |
|
xarus 04.03.09 - 13:58:54 Uhr |
Ich als Deutscher mit Migrationshintergrund bin stolz auf Deutschland weil Deutsche nicht (so) "stolz" auf Deutschland sind. Pragmatisches Nationalgefühl in allen Ehren, mehr ist und sollte nicht drin sein. |
- Obige Beiträge stellen keine Äußerung oder Meinung von Pytal oder dessen Betreiber dar -



[/OT]