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"nationales Denken" wieder angebracht?
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rcdeluxe 15.12.05 - 07:20:16 Uhr |
Hab ja nichts gegen ein wenig nationales Denken, aber es ist doch auch ziemlich gefährlich, da der Grad zum Nationalsozialistischen Denken dann doch eher fliessend ist. Kann mich da nur JSBlog und kryos anschliessen. Was haben wir denn gross auf was man stolz sein kann ? Unsere Super Kanzlerin oder Ihren Vorgänger, den Medienfreak sowie diese Scheinregierungen, die sich vom Kapitalisten kaufen lassen ? Die Überwachung eines jeden Bürgers durch Telfone, Post, Überwachungskameras in den Innenstädten ? Soll ich etwa darauf solz sein, das unsere Regierung immer mehr flickt anstatt mal etwas neu zu machen und altes hinter sich zu lassen ? Unsere fast 5 Millionen Arbeitslosen, weil einige denken, das Ihre Taschen noch nicht voll genug sind ? Unsere Steuerverschwendungen und sinnlosen Gesetze, die den Bürger mehr entmündigen als im Recht zu verschaffen ? Auf unsere "Kultur" ? Fleisch in Massen zu essen und zu saufen bis es einem zum eigenen Halse wieder rauskommt ? Auf unser Asylgesetz etwa ? KEIN MENSCH IST ILLEGAL, EGAL WO AUF DER WELT !!! Auf die Machenschaften von 33 bis 45 etwa ? Ich könnte da jetzt noch mehr aufschreiben, aber ich denke zur Veranschaulichung reicht es erstmal Damit steht sicher auch meine politische Richtung fest.Also mir fallen da echt wenige Dinge ein auf die ich stolz bin, das wäre vielleicht meine Mutter, meine Freundin, meine Familie, aber ansonsten NEIN DANKE. mfg rcdeluxe-admin |
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irish 15.12.05 - 08:16:00 Uhr |
Mag ja schon alles seine Richtigkeit haben, was genannt wurde, aber wie kann man eigentlich sich ständig nur beschweren wenn's uns hier im Vergleich zu vielen anderen Ländern immer noch saugut geht? Ich persönlich bin sehr froh, dass ich hier geboren worden bin und nicht in einem anderen Land. Und es sind nicht nur gegenwärtige Dinge, auf die man stolz sein kann. Unser Land hat neben den Schandmalen in seiner Geschichte auch großes geleistet. Und wenn man vom Stolz auf sein land redet, dann meint man damit nicht nur, was die Politiker dieses Landes so alles getan haben. Politiker mögen ein Land international repräsentieren, aber sie sind nicht das Land. Ich halte zwar an sich nicht viel von der "du bist Deutschland"-Kampagne, aber im Grundsatz stimmt der Gedanke: Angela Merkel ist nicht Deutschland, Schröder auch nicht; wir alle sind Deutschland. @RCdeluxe: Ich persönlich halte auch nicht viel vom Kapitalismus, aber was schlägst du denn als Alternative vor? Und was die anderen Dinge betrifft, da stimme ich dir ja zu, aber immer nur meckern bringt auch niemanden weiter. Abschließend muss ich noch sagen: Ich bin der Meinung, dass ein Land Menschen braucht, die stolz auf es sind, die zumindest eine gewisse emotionale Verbundenheit zu ihm fühlen, denn das sind Menschen, die eine höhere Motivation dazu haben, zu verhindern, dass dieses Land vor die Hunde geht (sie sollten es jedenfalls). |
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Abgemeldet 15.12.05 - 11:50:43 Uhr |
Kann mich da nur JSBlog und kryos anschliessen. Was haben wir denn gross auf was man stolz sein kann ? Unsere Super Kanzlerin oder Ihren Vorgänger, den Medienfreak sowie diese Scheinregierungen, die sich vom Kapitalisten kaufen lassen ? Die Überwachung eines jeden Bürgers durch Telfone, Post, Überwachungskameras in den Innenstädten ? Soll ich etwa darauf solz sein, das unsere Regierung immer mehr flickt anstatt mal etwas neu zu machen und altes hinter sich zu lassen ? Unsere fast 5 Millionen Arbeitslosen, weil einige denken, das Ihre Taschen noch nicht voll genug sind ? Unsere Steuerverschwendungen und sinnlosen Gesetze, die den Bürger mehr entmündigen als im Recht zu verschaffen ? Auf unsere "Kultur" ? Fleisch in Massen zu essen und zu saufen bis es einem zum eigenen Halse wieder rauskommt ? Auf unser Asylgesetz etwa ? KEIN MENSCH IST ILLEGAL, EGAL WO AUF DER WELT !!! Auf die Machenschaften von 33 bis 45 etwa ? wenn dir irgend was von dem was du da oben reingeschrieben hast nicht gefällt dann ändere es doch oder versuche es wenigstens wegen der Kanzlerin sie konnte es doch nur werden weil wir sie gewählt haben unsere Kultur besteht bei dir Kultur nur aus essen und trinken? denke mal an unsere Errungenschaften und an unsere Dichter usw. gegen Steuer Verschwendung kann man was machen haben andere Länder auch geschafft und zwar nicht die Politiker sondern wir Demos und Volks begehren bringen viel da aber jeder nur denkt las die mal machen und hinterher immer nur motzt wird's nie anders wegen der Arbeitslosigkeit da gäbe es auch ein mittel schraubt eure Bedürfnisse eine stufe runter warum muß man 2 Autos 3 Fernseher und jedes neu auf den Markt kommende Unterhaltungsgerät haben? wenn jeder sich etwas einschränkt ich meine jeder auch die die sich zu den oberen zählen würde manches einfacher und nun kommt wie sollen wir uns einschränken es ist och alles viel zu teuer bei uns wenn du das meinst fahre mal nach Holland da ist der Lebensstandart um einiges teurer als bei uns und der verdienst auch nicht höher nur motzen die weniger herum also ich finde unser land ganz ok so wie es ist im großen ganz geht's uns doch gut wer arbeitslos ist bekommt arbeitslosen Geld danach harz4 schau mal nach dem so hochgelobten Amerika was du da bekommst wenn du keine arbeit hast so gut wie nichts höchstens einen Gutschein also da lobe ich mir doch unseren sozialstaad wen auch jeder darüber schent (solange er ihn nicht selbst braucht) ich bin stolz ein deutscher zusein und bin doch nicht rechts was meiner Meinung nach damit rein ganichts zu tun hat |
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Abgemeldet 15.12.05 - 18:25:53 Uhr |
Ich glaube es gibt fast kein Nationales denken mehr. Die Politiker tuhen uns so viel schlimmes an aber keiner macht etwas. Wenn man zu ein paar Leuten sagen würde morgen Streiken mir dann würden alle vielleicht ja sagen. Aber am nächsten Tag wäre wahrscheinlich keiner da. P.S. Keiner Hilft mehr. In unserer Welt gibt es so viel Leid. Ein Beispiel: Bei mir in Sandhofen gibt es ein Frauenhaus. Das finde ich gut. Aber dort hilft kaum einer den Frauen die sehen verwarlost aus und müssen ihr Hab und Gut durch die Gegend schleppen. Weil sie Tagsüber nicht rein dürfen. ![]()
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jps 15.12.05 - 18:49:23 Uhr |
Es hat nur insofern was damit zu tun, dass die Nazis den im Grunde positiven und auch nützlichen Nationalismus so stark radikalisiert haben. Nationalismus heißt ja eigentlich nur, dass man sein eigenes Land als das beste ansieht und nicht, dass man deswegen andere Völker und Menschen aus anderen Ländern diskriminiert und auszurotten versucht. In den USA isses find ich schon stark an der Grenze. Mir kommts so vor, als ob die (bzw. ihre Regierung) denken, dass sie ihre eigenen Werte in die ganze Welt bringen müssen, wenn's nötig is auch mit Gewalt. Des is dann doch n bisschen zu viel des Guten. Aber n gesunden Nationalismus/Nationalstolz find ich vollkommen ok. Jan |
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Abgemeldet 15.12.05 - 19:05:02 Uhr |
@Heidilein P.S. Keiner Hilft mehr. In unserer Welt gibt es so viel Leid. Ein Beispiel: Bei mir in Sandhofen gibt es ein Frauenhaus. Das finde ich gut. Aber dort hilft kaum einer den Frauen die sehen verwarlost aus und müssen ihr Hab und Gut durch die Gegend schleppen. Weil sie Tagsüber nicht rein dürfen. ich glaube du meinst das in der Spinnereigasse? na jedenfalls in der Gegend das ist aber kein Frauenhaus sondern nur ein obdachlosen Unterkunft ja es ist schon traurig das wir überhaupt sowas brauchen nur muß und soll man auch mal die andere Seite sehen diesen Frauen steht es frei sich beim Wohnungsamt wohnungssuchend zu melden und ich würde jede wette eingehen sie würden eine mindestens 2zimmer Küche bekommen da die GBG einen sehr großen Leerstand hat im gegen satz zu den Frauen die in einem richtigen Frauenhaus sind weil sie von Ehemännern freunden oder sonst einem geschlagen und mißhandelt werden denen geht's echt schlechter die können nicht einfach umziehen meistens haben sie auch zuviel angst davor das ist zwar nur meine Meinung und auch wenn da bea steht ich bin keine Frau kenne mich nur in diesem milliö aus da ich ehrenamtlich bei der Tafel mithelfe also mit ihnen öfters in Kontakt komme |
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irish 15.12.05 - 21:28:59 Uhr |
@jps Zitat: Es hat nur insofern was damit zu tun, dass die Nazis den im Grunde positiven und auch nützlichen Nationalismus so stark radikalisiert haben. Nationalismus heißt ja eigentlich nur, dass man sein eigenes Land als das beste ansieht und nicht, dass man deswegen andere Völker und Menschen aus anderen Ländern diskriminiert und auszurotten versucht. Stimmt nicht ganz: Nationalismus bedeutet nur ein starkes Gemeinschaftsgefühl, eine Verbundenheit mit dem eigenen Volk, dem eigenen Vaterland auf der Grundlage gemeinsamer Kultur, Sprache usw. Dafür muss man sein Land noch nicht mal als "das Beste" ansehen (obowhl das sicherlich hilfreich ist )[/oberlehrermode off] sry für meine besserwisserei ![]() Ansonsten pflichte ich bei: Die Nazis haben den Nationalismus instrumentalisiert und jetzt haben wir den Salat: Die italienischen Pfadfinder stehen morgens im Viereck um ihre Flagge und singen die Nationalhymne und wir verstecken unsere mit schuldbewusstem Blick im Zelt (sozusagen), weil ein nationaler Deutscher von vielen Leuten immer noch als ein Nazi angesehen wird. |
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kryos 16.12.05 - 00:19:50 Uhr |
@jps: Zitat: Nationalismus heißt ja eigentlich nur, dass man sein eigenes Land als das beste ansieht und nicht, dass man deswegen andere Völker und Menschen aus anderen Ländern diskriminiert und auszurotten versucht. Bitte? Und das findest du gut? "Hei, Deutschland ist das beste Land von allen?" Hallo? ![]() Viel kurzsichtiger und intoleranter geht's ja wohl kaum! Und von "wir machen alles am besten" bis "die anderen machen alles falsch" ist es nicht mal mehr ein kleiner Schritt! Das ist schon das gleiche! Was mit dieser Einstellung dann passiert, kann man sich täglich in den Nachrichten ansehen - an fast jedem Konfliktherd der Welt! @irish: Zitat: [...] und jetzt haben wir den Salat: Die italienischen Pfadfinder stehen morgens im Viereck um ihre Flagge und singen die Nationalhymne und wir verstecken unsere mit schuldbewusstem Blick im Zelt [...] Das ist wirklich ein Salat! Aber mehr ein italienischer. Hast du echt das Gefühl dir fehlt etwas, wenn du nicht jeden morgen einen Treueeid schwören mußt? Die armen Pfadfinder haben es doch viel schlechter als ihr/wir, wenn die wirklich sowas machen sollten.Meiner Meinung nach ist der Nationalismus ein Überbleibsel aus schlechteren Zeiten - und wir sollten froh sein, daß wir den nicht auch noch am Hals haben. Denn wir sind in der glücklichen Situation, nicht erst noch merken zu müssen, was für einen Quatsch wir da jeden Morgen vor dem Stück Stoff veranstalten und uns dann mühsam davon befreien zu müssen. Das bekommt man in Deutschland alles schon in die Wiege gelegt. Ne Chance eben...
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irish 16.12.05 - 01:19:06 Uhr |
@kryos @jps: Zitat: Nationalismus heißt ja eigentlich nur, dass man sein eigenes Land als das beste ansieht und nicht, dass man deswegen andere Völker und Menschen aus anderen Ländern diskriminiert und auszurotten versucht. Bitte? Und das findest du gut? "Hei, Deutschland ist das beste Land von allen?" Hallo? Viel kurzsichtiger und intoleranter geht's ja wohl kaum! Und von "wir machen alles am besten" bis "die anderen machen alles falsch" ist es nicht mal mehr ein kleiner Schritt! Das ist schon das gleiche! Was mit dieser Einstellung dann passiert, kann man sich täglich in den Nachrichten ansehen - an fast jedem Konfliktherd der Welt! Wie schon kommentiert habe, beinhaltet Nationalismus dieses "wir sind besser als die anderen"-Gefühl von der Wortbedeutung her nicht. @irish: Zitat: [...] und jetzt haben wir den Salat: Die italienischen Pfadfinder stehen morgens im Viereck um ihre Flagge und singen die Nationalhymne und wir verstecken unsere mit schuldbewusstem Blick im Zelt [...] Das ist wirklich ein Salat! Aber mehr ein italienischer. Hast du echt das Gefühl dir fehlt etwas, wenn du nicht jeden morgen einen Treueeid schwören mußt? Die armen Pfadfinder haben es doch viel schlechter als ihr/wir, wenn die wirklich sowas machen sollten. Darum ging es mir in dem Beispiel nicht und ich habe an keiner Stelle behauptet, dass mir etwas fehlen würde. Ich habe lediglich versucht, zu verdeutlichen, dass es für andere Nationen völlig normal ist, stolz auf ihr Land zu sein, nationalistisch zu sein, nur für uns nicht. Es war sozusagen ein Vergleich (auch wenn das die italienischen Pfadfinder tatsächlich vor 10 Jahren, als ich selbst noch ein Pfadfinder war, gemacht haben), ein Bild, mehr nicht. Ob ich solche Rituale für gut befinde oder nicht, steht hier nicht zur Debatte, schließlich geht es um das für und wider eines gesunden Nationalismus. Inwiefern es den "armen Pfadfindern" nun schlechter oder besser als uns geht, weiß wohl keiner so genau. Ich schätze, den einen wird es gefallen, den anderen nicht, wie das so unter Menschen üblich ist. Auf jeden Fall schadet es niemandem. Meiner Meinung nach ist der Nationalismus ein Überbleibsel aus schlechteren Zeiten - und wir sollten froh sein, daß wir den nicht auch noch am Hals haben. Denn wir sind in der glücklichen Situation, nicht erst noch merken zu müssen, was für einen Quatsch wir da jeden Morgen vor dem Stück Stoff veranstalten und uns dann mühsam davon befreien zu müssen. Das bekommt man in Deutschland alles schon in die Wiege gelegt. Ne Chance eben... Es geht nicht um das Stück Stoff. Es geht um ein Gefühl der Verbundenheit mit dem eigenen Land, dem eigenen Volk, der eigenen Kultur. Menschen sind nunmal soziale, gesellige Wesen. Wem das nicht passt, der kann schauen, wie er als Einsiedler klarkommt. Nationen sind Gefüge, in denen Menschen sich über eine gemeinsame Identität zusammenschließen um gemeinsame Ziele zu verfolgen. Nationalist ist im weitesten Sinne der, der an diese Gemeinschaft und die Werte, die sie vertritt, glaubt und für sie einsteht. Ob dieses Gefühl der Identität nun über ein Stück Stoff oder sonstirgendetwas vermittelt wird, bleibt sich gleich. Deine Meinung in Ehren, aber wo sind deine Argumente? Was ist denn so "schlecht" am Nationalismus? |
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kryos 16.12.05 - 18:45:25 Uhr |
@irish: Zitat: Es geht nicht um das Stück Stoff. Es geht um ein Gefühl der Verbundenheit mit dem eigenen Land, dem eigenen Volk, der eigenen Kultur. Menschen sind nunmal soziale, gesellige Wesen. Wem das nicht passt, der kann schauen, wie er als Einsiedler klarkommt. Nationen sind Gefüge, in denen Menschen sich über eine gemeinsame Identität zusammenschließen um gemeinsame Ziele zu verfolgen. Nationalist ist im weitesten Sinne der, der an diese Gemeinschaft und die Werte, die sie vertritt, glaubt und für sie einsteht. Es geht ausschließlich um die Verbundenheit mit dem eigenen Land. Warum sollte das Wort sonst Nationalismus heißen? Wenn jemand stolz auf die in Deutschland umgesetzen Errungenschaften ist, sei es z.B. eine funktionierende und stabile Demokratie, dann ist dieser jemand vielleicht überzeugter Demokrat, aber kein Nationalist! Wenn er sich freut, daß man in Deutschland nicht einer bestimmten Religion angehören muß, dann ist er vielleicht er überzeugter Verfechter der Religionsfreiheit, aber kein Nationalist! Die Nation ist an die Fläche, die Pässe, die Fahne gebunden. Und es wäre immer noch Deutschland wenn vorgenanntes hier nicht praktiziert würde. So war es ja auch neulich noch und das war trotzdem Deutschland. Ich kann deine Ansichten zu dem Gefüge von Menschen und über deren soziales Wesen nur unterschreiben. Doch bin ich davon überzeugt, daß eine Nation nicht der richtige Rahmen für solch eine Identifizierung ist. Eben weil ich mich nicht mit der Fahne, sondern mit Ideen verbunden fühle. Also bin ich wohlmöglich Anhänger dieser Ideen, das aber grenzüberschreitend! Und kann mich mit Menschen in Frankreich, Amerika und China verbunden fühlen, egal was in deren Paß steht. Zitat: Ob dieses Gefühl der Identität nun über ein Stück Stoff oder sonstirgendetwas vermittelt wird, bleibt sich gleich. Deine Meinung in Ehren, aber wo sind deine Argumente? Was ist denn so "schlecht" am Nationalismus? Schlecht ist der Nationalismus selbst, die Wahl eines Landes als Identifikator. ![]() Ich gehöre dazu, wenn ich den richtigen Paß habe. Das ist irrsinnig und enthält ein gewisses elitäres Denken. Schlecht ist die Wahl eines Landes deswegen, weil man viele Zustände "als Komplettpaket" hat, von denen mir keiner erzählen kann, daß er sie alle toll findet. Man hat die herrschende Gesetzgebung, die regional verschiedenen kulturellen Eigenheiten, die aktuelle politische Führung, die Vergangenheit ... das ist alles Deutschland. Wer kann sich damit insgesamt identifizieren? Besser wäre es, in meinen Augen, sich etwas größeres als ein Land auszuwählen, wenn man sich gerne eine derartige Identität zulegen will: Wie angeführt Europa oder noch besser einfach zu verstehen, daß man ein Mensch ist, und/aber alle anderen auch. Das ist die einzige Gruppe zu der man definitiv gehört und es grenzt auch in keiner Weise aus. Übrigens: http://www.britannica.com/eb/article-9117287 Ist auch nicht deutsch, deswegen in dieser Frage nicht deutsch-vorbelastet.;) Der Begriff Nationalismus steht an sich schon für ein übersteigertes Nationalbewußtsein. (Zumindest der Duden sieht das auch so.) http://www.duden-suche.de |
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Damit steht sicher auch meine politische Richtung fest.
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"Hei, Deutschland ist das beste Land von allen?" Hallo?